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Ästhetische Medizin

Rheinest Lift mit Radiesse®

Rheinest Lift mit Radiesse®: Calciumhydroxylapatit, Konturplanung, Unterschiede zu Hyaluron sowie Risiken und Nachsorge verständlich erklärt.

Symbolbild: Eine Frau mit eingezeichneten Linien zur Gesichtsplanung.
Symbolbild zur Behandlung; kein dokumentiertes Behandlungsergebnis.

Die Behandlung im Überblick

Orientierungswerte. Umfang, Verlauf und Nachsorge werden persönlich besprochen.
MaterialRadiesse® mit Calciumhydroxylapatit (CaHA)
BehandlungsdauerEtwa 20–30 Minuten; Planung zusätzlich
Mögliche ZieleVolumen- und Konturveränderung je nach Befund und Anwendung
EntwicklungMaterialwirkung und Gewebereaktion sind getrennt zu beurteilen
HaltbarkeitMehrere Monate; abhängig von Region, Produktanwendung und Verlauf
BesonderheitCaHA kann nicht wie Hyaluron mit Hyaluronidase abgebaut werden

Was hinter dem Rheinest Lift steht

Rheinest Lift ist die Bezeichnung unseres Behandlungsangebots mit Radiesse®. Das injizierbare Material enthält Calciumhydroxylapatit, kurz CaHA, in einem Trägergel. Es unterscheidet sich damit von einem Hyaluronsäure-Filler.

Mögliche Anliegen betreffen Volumen, Wangen und die untere Gesichtskontur. Für die aktuelle Planung ist entscheidend, welches Produkt in welcher Region und in welcher Form eingesetzt werden soll. Eine unverdünnte Volumenbehandlung und eine verdünnte Anwendung zur Hautqualität sind nicht ohne Weiteres gleichzusetzen.

Kontur, Volumen und Hautqualität

Je nach Anwendung kann eine anfängliche Veränderung durch das eingebrachte Material entstehen. Daneben wird CaHA wegen seiner Wirkung auf die Gewebebildung eingesetzt. Daraus lässt sich aber kein fester „Lifting-Effekt“ für jedes Gesicht oder eine garantierte Straffung ableiten.

Bei Rheinest betrachten wir Gesichtsproportionen, vorhandenes Volumen und Hautüberschuss gemeinsam. Ob Ihre Wünsche mit einer Injektion erreichbar sind oder ob eine andere Vorgehensweise besser passt, wird vor der Behandlung besprochen. Ein Liquid Facelift ersetzt keine operative Gesichtsstraffung.

Planung und Durchführung

Zum Gespräch gehören frühere Filler, Allergien, Medikamente und mögliche Entzündungen. Produktvariante, Anwendungsbereich und Behandlungsziel werden konkret erläutert. Auch die Frage, ob eine Anwendung außerhalb der vorgesehenen Zweckbestimmung liegt, gehört in die Aufklärung.

Nach Vorbereitung wird das Material mit der geplanten Technik injiziert. Die Anwendung dauert je nach Umfang etwa 20–30 Minuten; Untersuchung und Aufklärung benötigen zusätzliche Zeit. Eine pauschale Menge oder ein starres Injektionsschema wird daraus nicht abgeleitet.

Ergebnis und wichtige Unterschiede

Schwellung kann die erste Konturveränderung überlagern. Der Verlauf wird bei einer Kontrolle beurteilt. Wie lange eine Veränderung anhält, hängt von Region, Anwendung und individuellem Verlauf ab.

CaHA lässt sich nicht wie Hyaluronsäure mit Hyaluronidase auflösen. Dieser Unterschied ist bei der Entscheidung besonders wichtig. Informieren Sie bei späteren Untersuchungen darüber, dass Radiesse® eingesetzt wurde; das Material kann in bildgebenden Untersuchungen sichtbar sein.

Risiken und Nachsorge

Möglich sind Schwellung, Blutergüsse, Schmerzen, Knötchen und Entzündungen. Eine unbeabsichtigte Injektion in ein Gefäß kann zu Gewebeschädigung führen; selten sind Sehverlust oder Schlaganfall möglich. Allergien, Blutgerinnungsstörungen und aktive Entzündungen müssen vorher beurteilt werden.

Sie erhalten Hinweise zur behandelten Region und zur Kontrolle. Ungewöhnlich starke Schmerzen oder Hautverfärbungen erfordern sofortige ärztliche Abklärung. Bei plötzlichen Sehstörungen oder neurologischen Beschwerden rufen Sie 112.

Häufige Fragen

Ist Radiesse® auch für die Lippen vorgesehen?

Die hier beschriebene Behandlung ist keine Lippenbehandlung. Material und Region dürfen nicht beliebig kombiniert werden; die passende Anwendung wird vorab geprüft.

Ist ein Ergebnis sofort abschließend sichtbar?

Nein. Anfängliche Materialwirkung, Schwellung und spätere Gewebereaktionen müssen im Verlauf getrennt beurteilt werden.

Medizinische Quellen

Merz – RADIESSE Sicherheit und Patienteninformation (US-Kontext)

FDA – Materialien resorbierbarer Filler

Merz Aesthetics Deutschland – Radiesse®

Intraarterial Degradation of Calcium Hydroxylapatite (2021; Laborstudie)

Ihr nächster Schritt

In einem persönlichen Gespräch bei Rheinest in Köln klären wir Ihre Wünsche, medizinische Voraussetzungen und mögliche Alternativen. Sie können sich auch gegen eine Behandlung entscheiden.

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